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News

Le Tour durch die nächste Schweiz    
Le Tour Nr. 11 durch die nächste Schweiz! - 27. Juli - 5. August 2009
Die diesjährige LeTour steht ganz im Zeichen des Vorschlags der Stiftung Zukunftsrat, einen nationalen Zukunftsrat für Geld und Wirtschaft zu schaffen. Die Stiftung besucht Menschen, die an diesem Vorschlag interessiert sind und ev. bereit wären, in einem solchen Rat mitzuarbeiten, u.a. Rolf Bloch, Antoinette Hunziker-Ebneter, Jean Pierre Roth, Gabriela Manser, Jürg Minsch, Rudolf Strahm, u.a. mehr.

Zusätzlich werden mehrere kantonale Stellen, die für die längerfristige politische Planung zuständig sind, besucht. Die Stiftung beabsichtigt, im Herbst einen methodischen Vergleich zwischen den verschiedenen Einrichtungen vorzulegen.

Das Tourentel. (nur für dringende Fälle): 076 536 84 01




    
Seit 3. Oktober 2008: Generationen-Vertäglichkeitsprüfung im Gesetz verankert!
Nationalrätin Christa Markwalder - sie hat vor wenigen Jahren bei den Berner Jugend-Zukunftsrat-Tagen mitgewirkt - hatte per 20.12.2006 eine Motion "Generationenverträglichkeitsprüfung" eingereicht, mit 42 Mitunterzeichnenden. Die Motion ist am 3. Oktober 2008 gutgeheissen worden. Neu muss der Bundesrat zu jedem seiner Geschäfte erläutern - sofern solche Angaben möglich sind - welches die Auswirkungen auf ... künftige Generationen sind. (Parlamentsgesetz Art. 141 Abs. 2 Bst. g)
Diese Gesetzesänderung ist hinsichtlich Einbringen der Langzeit-Dimension in die politisch-gesellschaftliche Arbeit kein kleiner Schritt! - Die Stiftung Zukunftsrat wird nun genauer verfolgen, wie Bundesrat und Parlament diese neue Auflage handhaben.






Schwyz, Januar 2009: Vorschlag "Zukunftsrat" in der Vernehmlassung zur neuen Verfassung
Das Bürgerforum der Gemeinde Freienbach und dessen Präsidentin Irene Herzog-Feusi haben in ihrer Eingabe zur Vernehmlassung zur neuen Kantonsverfassung vom 31. Januar 2009 vorgeschlagen, im Kanton einen Zukunftsrat einzurichten.
- Bereits im Sommer 2006 hatte die Stiftung Zukunftsrat anlässlich ihrer "Le Tour durch die nächste Schweiz" die Idee eines Zukunftsrates Mitgliedern des Schwyzer Verfassungsrates vorgestellt. - Vielleicht ist Schwyz nach Graubünden und der Waadt bald der dritte Kanton mit einer Zukunftsrats-artigen Einrichtung!



14-19.gestalte deine Zukunft!    
noW future! : 4. Zukunftstag am 7. September 2009 September in Cudrefin!

Die Daueraktion noW future!: Jugendliche, Schulklassen aller Schultypen und Kinder können das ganze Jahr hindurch Zukunftsprojekte einreichen: Zu einem Thema, dass einem gefällt, wird in den Schritten gearbeitet: Wie soll es künftig sein? Was kann ich heute schon tun? Selber ein kleines Projekt realisieren. Einmal im Jahr wählt eine Jury aus Zukunftspionieren die spannedsten Projekte aus. Wer sie eingereicht hat, wird zu einem Zukunftstag ins Zentrum für Zukunftsgestaltung nach Cudrefin am Neuenburgersee eingeladen. - Die schweizweite Daueraktion der Stiftung Zukunftsrat ist breit abgestützt und wird durch den Coop Naturaplan-Fonds unterstützt. Weitere Informationen über: Website www.now-future.ch
Bereits sind über 50 Projekte eingegangen. Eine kurze DOK zu jedem Projekt findet sich auf der Homepage, Abschnitt "ProjekteDOK".





    
Waadt, seit August 2008: "Organe de Prospective" in Kraft!
1999 von der Stiftung Zukunftsrat initiiert, hat die Idee eines Zukunftsrates via Kantonsarzt Jean Martin, Stiftungsratsmitglied Pierre Lehmann und weiteren Mitgliedern des Verfassungsrates nach mehreren Anläufen den Weg 2003 in die neue Kantonsverfassung gefunden: "Im Bestreben, die Zukunft vorzubereiten, stützt sich der Staat auf ein prospektives Organ." (Art. 72) Seit August 2008 ist nun ein Reglement für diese neue Institution in Kraft. Ihr Sekretär ist Olivier Meuwly. Sie setzt sich aus Mitgliedern der Regierung, und Vertretern aus Universität und Hochschule zusammen.
Das "Organe de Prospective" soll die gesellschaftlichen Entwicklungslinien vorausschauend sichten und die Regierung frühzeitig informieren. Diese Arbeit soll der längerfristigen Planung der Regeirungsarbeit dienen. Die Arbeit wird von einer "Zelle" in der Präsidialabteilung getragen. Zusätzlich werden thematische Gruppen gebildet. Es können auch Studien in Auftrag gebeben werden.
Wie sich diese erste verfassungsmässige Einrichtung, die Zukunftsrats-artig arbeitet, entfaltet, wird sich zeigen. Die Stiftung Zukunftsrat wird ihre Arbeit genauer mitverfolgen.



Kantonale Zukunftsräte: Jetzt gibt es ein Bünder Modell
Das Bünder Parlament hat mit einer unbemerkten mittleren Revolution ein Verfahren für die längerfristige Steuerung und Gestaltung der Regierungsarbeit geschaffen. Es ist bereits in Gang!
Die neu geschaffene parlametarische Kommmission für Staatspolitik und Strategie hat die Aufgabe, längerfristige Leitideen für die Regierungsarbeit zu formulieren. Dies hat sie per Ende August 07 mit einem gut 20seitigen Bericht getan. Am 4. Dezember ist der Bericht vom Parlament mit 96 gegen eine Stimme gutgeheissen worden. Er enthält unter anderm spanndende Überlegungen zur Alterpolitik im Kanton, und auch die 2000-Watt-Gesellschaft als anzustrebendes Ziel ist formuliert. Die Regierung wird im Rahmen solcher Leitideen Regierungsplanung und Budget für die Zeit 2009-12 im bis im Sommer 08 vorlegen. Neu gewählt wird die Regierung bereits 2010. Damit liegt ein Verfahren vor, worin Parlament und Regierung jeweils über die eigenen Wahlperioden hinaus planen dürfen und müssen. Wie sich dieses Vorgehen in der Praxis bewährt, wird sich zeigen. Spannend zu verfolgen sein wird, wie die Kommission und das Parlament zur Einhaltung der Leitideen vorgehen werden im Fall, wo die Regierung diesen zu wider handelt.





World future council initiative
Jakob von Uexkull, Gründer der Right Livelihood Foundation, hat 2001 die Initiative zu einem World Future Council lanciert. Das Projekt kommt voran.Im Frühling 2007 wurde ein erster Zukunftsrat abgehalten, und seither ist dessen Büro operativ tätig. www.worldfuturecouncil.org













  

Zukunftsräteland Schweiz - die Wanderausstellung der Stiftung Zukunftsrat
Die Wanderausstellung der Stiftung Zukunftsrat dokumentiert das Entstehen von Zukunftsräten und –plattformen in der Schweiz in den letzten Jahren. Sie umfasst 16 Ausstellungstafeln aus dünnem Pavatex im Weltformat, 8 Tondokumente, zugänglich über 8 CD-Player mit Kopfhörern, 6 Banner aus PVC (3.5 x 1.3m), 5 dünne Ordner mit Zeitungsdokumenten und die Bände der Schriftenreihe der Stiftung Zukunftsrat. Das gesamte Austellungsmaterial lässt sich in einem PW transportieren. Die Ausstellung eignet sich gut, um in die Geschichte und das gegenwärtige Entstehen der Zukunftsräte in der Schweiz einzuführen. Wer interessiert ist, die Ausstellung zu nutzen, erhält via Büro der Stiftung Zukunftsrat weitere Informationen. – stiftung@zukunftsrat.ch



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