TWIKE Klub
   

Chemnitz
Viel hatte ich gelesen über die Entwicklung im der ehemaligen DDR, über die Umweltkatastrophen in den Braunkohlebergwerken, qualmende Trabis und schlaglöchrige Strassen. Das einzige Mal im Osten war ich noch vor der Wende auf einer Studienreise nach Berlin.
Eckehard Erben, TW 567 lud uns nach Chemnitz ein, um einen Vortrag über das TWIKE zu halten.


Das mit Kork ausgekleidete, gelbe TW 567 und das City-el warten vor der Pension "Art Nouveau" auf ihren Einsatz

Ein Kraftwerk aus DDR Zeiten hat überlebt, allerdings komplett renoviert mit Schwefel und Staubfiltern, damit Chemnitz Strom und Wärme hat.

Dank der sauberen Luft sieht man in der Ferne die modernen Windkraftanlagen am Horizont. Das funktioniert ja bestens. Anstatt den rauchenden Schornsteinen kurbeln elegante Windräder die Wirtschaft an.

In Chemnitz ist alles grosszügig dimensioniert. Strassen, Alleen, Plätze. Alles wurde gut bemessen. Auch die Stockwerke der Altbauten sind über 3 Meter hoch . . . Tisch und Stühle sind dann natürlich etwas grösser.

Im modernen Industriemusem präsentierten wir neben den Dampfmaschinen die Geschichte des TWIKE.


. . . der Technik muss man natürlich genau auf den Grund gehen.


. . . wie auch den Gesetzen der Physik.


Von den Ursprüngen 1985 bis heute. Eine Geschichte mit vielen Bildern >>>Geschichte des TWIKE

Mit dem ersten Dampfgenerator (im Hintergrund) hat die Industriealisierung in Chemnitz den Anfang gemacht. Auch heute wird der meiste Strom mit Dampf erzeugt.

Viele bunte TWIKE.

Vor dem Industriemuseum die Parade der Zukunft.

Die Sachsen-Allee, ein Konsumtempel mit allem Segen des Westens. Eine Imposante Fassade, dahinter Industriebau.

So viel an einem Tag macht ganz schön müde.

Die Pension Art Nouveau ist auch in einem der zahlreichen Wohnhäuser aus dem Anfang des 20. Jh. Schmucke Fassaden, hohe und helle Räume bieten auch für heutige Ansprüche einen hohen Komfort.

Viele Häuser sind bereits gut renoviert und günstig zu vermieten. Bei 30 000 Leerwohnungen hat es natürlich auch einige leerstehende Häuser.

Eckehard pilotiert uns zu den naheliegenden Bergen.

Etwas unheimlich steht eine Villa im dunklen Buchenwald. Der Waldweg endet und wir gehen zu Fuss weiter.

Wie der Eingang zu einer römischen Arena führt ein abgesperrter Weg weiter.

Eckehard erklärt das Rätsel: Ein alter Porfyr-Steinbruch hat den ganzen Hügel seit Jahrhunderten umgestaltet.

Am höchsten Punkt dieses Märchenwaldes hat man eine wunderbare Aussicht. Zeit, um Visionen zu spinnen während Tanya magische Zeichen in den Staub malt.



Der 300m hohe Kamin erinnert an die Zeiten, wo Chemnitz unter einer dichten Smogdecke begraben war.

. . . und Karl-Marx-Stadt ein wichtiges Zentrum der Textil, Maschinen und Computerindustrie der DDR war.

Das Parteigebäude mit dem Manifest in vielen Sprachen hat die Wende überlebt und auch der Kopf von Karl Marx blieb, obwohl die Stadt wieder in Chemnitz umbenannt wurde.

Das neue Stadtzentrum wurde von Stararchitekten aus dem Boden gestampft.

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